Einfach anfangen

Ich habe lange über meine 1. Idee nachgedacht, die ich umsetzen möchte. Ich habe mir einige Tutorials durchgelesen wie ich eine Idee angehe und umsetze. Ich habe ein paar Podcasts zu dem Thema gehört. Zum Schluss bin ich zu der Erkentniss gekommen, dass ich einfach anfangen muss.

Viele Ieen bleiben einfach auf der Stecke, weil man sich vorher zu viele Gedanken macht. Was muss ich alles bedenken, welche Features will ich bauen, wie werden meine Kunden diese nutzen, wie muss ich das designen?

Und da fängt es ausch schon an, man hat ja noch gar keine Kunden und man kann einfach nicht vorhersagen wie diese am Ende etwas nutzen. Man kann ohne Kundenfeedback auch nicht sagen was diese wirklich brauchen und wie man dieses Anforderungen am besten umsetzt.

Meine Idee

Hier ist sie also, meine Idee. Nagut ganz alleine bin ich nicht drauf gekommen. Ich habe mit einem Kollegen zusammen ein Wordpress Plugin gebaut, mit dem man Konferenzen verwalten kann. Kursverwaltung, Buchungssystem, Rechnung in PDF Format, Gruppenbuchung. Gebaut haben wir das als Kundenprojekt und das Plugin ist ein kaum zu übersehenes Monster. Es eignet sich eher nicht für meinen Plan ein kleinen, übersichtlichen Service zu betreiben.

Also wieder ein Schritt zurück und überlegen was gebraucht wird. Nach einigem Überlegungen habe ich die Idee dann auf ein Grundset zusammengeschrumpft.

Das Problem

Viele Anbieter von Workshops sammeln im besten Fall die Email-Adressen von ihren Teilnehmern. Aber wie behält man die Übersicht darüber wieviele Personen sich schon angemeldet haben? War die Person schon einmal bei einem Workshop? Wer hat bereits bezahlt und wann? Es findet bald ein Aufbauseminar zu einem Seminar vom letzten Jahr statt? Jetzt wäre es ganz praktisch eine E-Mail an alle Teilnehmer aus dem letzten Jahr zu schicken. Ebenso wäre es praktisch eine automatische Erinnerungs E-Mail ein paar Tage vor dem Termin zu schicken.

Die Lösung

Das alles möchte ich also mit meinem Service angehen. Im 1. Schritt kann man die Daten seiner Kunden eingeben, kann diese dann einem oder mehreren Workshops zuordnen und erhält dann eine Buchungs-Historie. Natürlich muss man dann auch Workshops anlegen können.

Die nächsten Schritte

Nach dem Bootstratpping Prinzip soll man mögllichst schnell Feedback sammeln. Das kann man schon mit einer einfachen Landingpage machen. Dabei besteht ein großer Unterschied zwischen einer "Coming Soon" Page auf der man Email-Adressen für eine eventuelle Beta-Phase sammelt, und einer Landingpage aus der man etwas lernen möchte. Das ist natürlich keine Erkentniss von mir, sondern ist vom Buffer Gründer Joel Gascoigne in einem fantastischem Blogpost beschrieben worden.

Essentielle Features

Von Joel Gascoigne stammt ein weiterer guter Artikel in dem er beschreibt, welche Features nicht in der ersten Version von Buffer enthalten waren und was für Auswirkungen das Auslassen von diesen "essentiellen" Features hatte.

Die Erkentniss aus diesem Artikel ist, dass man ein sehr kritisches Auge auf seine Feature-Liste haben sollte. Zu schnell baut man an Dingen, die nicht wirklich "essentiell" sind für das Kerngeschäft.

Das ist nun auch das Motto für die nächste Zeit: reduzieren, testen, validieren.